Montag, 28. Mai 2012

Mizuno als neuer Partner

Ich freue mich sehr berichten zu dürfen das die Firma Mizuno mich mit ihren Produkten unterstüzt. Mizuno kenne ich erst seit etwa zwei Jahren aber seit dem laufe ich fast nur noch mit Schuhen des japanischen Sportartikelherstellers. Deshalb freue ich  mich umso mehr, dass ich auch eine Marke repräsentieren darf, die mir persönlich sehr gut gefällt und auch passt. Zum Beispiel ist der  Mizuno Wave Precision ein Schuh, der aus meinem Schrank nicht mehr wegzudenken ist. Ich mag es nicht, wenn ein Trainingsschuh zwar stabil, aber zu schwer ist, bzw. nicht gut abrollt und laufe deshalb für die normalen Dauerläufe und etwas schnelleren Sachen gerne leichtere Trainingsschuhe. Nur gibt es in dieser Kategorie viele Marken die entweder kein gutes Laufgefühl bieten oder bei denen ich schnell Knochenhaut- und/oder Sehnenprobleme bekomme. Anders bei Mizuno - leicht, angenehm zu laufen, haltbar, optisch gelungen und bei mir absolut keine Probleme mit Verletzungen. Auch die Wettkampfschuhe wie z.B. der Wave Musha oder der Wave Universe (110g/Paar) sind einfach nur super(schnell) zu laufen.

Überzeugt euch selbst!  Mizuno Deutschland













Viele Grüße

Konstantin

Montag, 14. Mai 2012

3. Platz mit Trifinish Münster zum 2. Liga Auftakt in Gladbeck

Als Auftaktwettkampf der zweiten Bundesliga stand gestern traditionell der Mannschaftssprint in Gladbeck auf dem Programm. Das bedeutet, die zu absolvierende Strecke (750/22/5) muss im 5-Mann Team absolviert werden und es muss mit mindestens 4 Leuten geschlossen über die Ziellinie gelaufen werden. Aufgrund der Teamkomponente und der Spannung ist dies eines meiner absoluten Lieblingsrennformate im Triathlon.
Trifinish Münster brachte bei diesem Rennen Daniel Mehring, Stefan Holtkötter, Max Ludwig, Christoph Busche und meine Wenigkeit an den Start gegen 17 andere Teams mit teilweise Erstligabesetzung. Zusammen mit Coach Manuel und einem absolut geilen Supportteam aus Münster (so wahnsinnig wurde ich noch nie angefeuert) reisten wir also die relativ kurze Strecke von Münster nach Gladbeck.
Das Rennen selbst verlief fast optimal. Im Schwimmen haben wir die meiste Zeit liegen gelassen, da wir leider etwas sehr vorsichtig angeschwommen sind aus Rücksicht auf die schwächeren Schwimmer wie z.B. mich. =) Das dann im Adrenalinrausch eine 1:20 im Schnitt doch relativ entspannt ist war vorher einfach nicht einkalkuliert. Es half leider auch nicht, dass ich wild gestikulierend und rückenschwimmend versucht habe Pacemaker Holti und Coach Manuel zu vermitteln das wir schneller schwimmen können und müssen.
© Franziska Schmidt
Im Wasser hört man halt leider auch nicht ganz so gut. Also sind wir nach einem kleinen Warm-up im Gladbecker Freibad durch die Wechselzone geprügelt, gleich auf dem Rad angeballert und dort ging dann auch endlich die Post ab.


Mit dem Team aus Buschschütten, welches 7 min vor uns gestartet war und gerade die 2te Runde absolviert hatte, hatten wir leider ein paar Problemchen. Durch ständiges Überholen, wieder Überholtwerden und verbale Rangeleien wegen Windschattenfahren wurde das Radfahren ganz schön unrythmisch und kraftraubend. Trotzdem stand dank geschlossen starker Teamleistung die beste Radzeit des Tages und ein knapp 44er Schnitt auf der holprigen Strecke zu Buche.
© Franziska Schmidt
Das Laufen war dann zumindest bei mir ganz schön hart, da ich doch viel auf dem Rad investiert hatte. Aber dank absolut geilem Teamspirit und gegenseitiger Unterstützung von super Läufern wie Max und Christoph die auch noch meinen heiß gelaufenen Motor kühlten (siehe Bild) haben wir noch eine ganz ordentliche Laufzeit "rausgepresst" und sind mit einer Sekunde Vorsprung auf Witten und zwei Sekunden Rückstand auf Köln verdient 3. geworden.
Man könnte natürlich sagen, wären wir etwas ambitionierter geschwommen und hätten wir gleichmäßig Radfahren können dann hätten wir auch noch mehr aus unserem Potenzial machen können und und und...
Aber es ist eben kein Triathlon perfekt, und die anderen Teams hatten sicherlich auch ihre Probleme und somit bin ich, und ich denke auch der Rest der Mannschaft mit dem Ergebnis absolut zufrieden. Wir haben unsere Aufstiegsambitionen mit dem gestrigen Rennen deutlich unterstrichen und es ist auch klar wohin die Reise gehen soll und wird.

© Franziska Schmid
Ich sage danke für ein tolles Erlebnis mit einem super Team und den ganzen Leuten aus Münster an der Strecke die uns unüberhörbar unterstützt haben und ohne die wir uns auch nicht so hätten quälen können.

Keep on training!


Konstantin

Montag, 30. April 2012

Sieg in München

Gestern fand bei optimalem Wetter der Stadttriathlon München zum 10ten mal im Olympiapark statt.Diesmal mit etwa 2000 Startern. 2008 bestritt ich hier einen meiner ersten Triathlons, und 4 Jahre später war ich vor dem Start nicht weniger aufgeregt. Da die Vorbereitungen aber erfolgsversprechend verliefen sprang ich mit mehr Selbstvertrauen ins Olympiabecken. Das Schwimmen verlief nicht ganz optimal aber 5:32 auf 425m Langbahn und im kontrollierten Triathlonschwimmtempo ist es okay. Auf dem Rad konnte ich dann aber  Leistung abrufen und das Schwimmen kompensieren. Noch mehr als das, ein 44er Schnitt und die klare Tagesbestzeit haben  meine Erwartungen übertroffen. Da das Rennen im Jagdstart durchgeführt wurde, wusste ich nie genau an welcher Position ich gerade lag. Gut war hier dass die schnelleren Leute am Ende des Feldes gestartet waren und ich so ungefähr die Abstände einschätzen konnte. Beim Laufen ging es zunächst aus der Wechselzone raus über einen Hügel und anschließend musste eine profilierte Wendepunktstrecke 4x gelaufen werden. Auf der Strecke war ziemlich Betrieb aber ich wusste schon das ich gut im Rennen lag. Als etwa bei Kilometer 3,5 der Zuruf von außen kam, dass es mit dem Sieg doch noch ziemlich knapp werden würde konnte ich auch nochmal Tempo zulegen was für die gute Laufform und das kontrollierte Rennen spricht. Mit 16:16 min auf 5 km nach sehr harten Radfahren bin ich absolut zufrieden und merke dass sich das "im-Winter-um-6-Uhr-laufen-gehen" gelohnt hat.

Mit Jan und Supporter Marko (Danke!!) im Zielbereich.
Pressebericht:

Sonntag, 15. April 2012

The best way of training is racing!

Vorgestern bin ich relativ spontan aus Italien wieder abgereist. Grund war unter anderem das zunehmend schlechte Wetter. Das hat aber auch den Vorteil das ich einen 3-Tages Zwischenstopp in Franken machen kann. Hier ist Zeit für Familie, Freunde etwas Training und einen kleinen  Trainingscrossduathlon den ich heute in Stockheim bei Mellrichstadt absolvierte.

Erst gestern entschied ich spontan dort nochmal einen kleinen Reiz zum Ende des Trainingslagers zu setzen, und lieh mir von Coach Alfred ( www.speed-max.de ) ein Crossrad aus. Danke für die Unterstützung!
Nun ja, da ich noch nie in meinem Leben mit einem Crossrad gefahren bin, musste ich erstmal auf einigen Trails das Fahrverhalten austesten. Erstes Fazit von dieser Ausfahrt: Crossrad ist zwar technisch schwieriger aber schneller und spaßiger als ein Mountainbike. Zweites Fazit: Die Beine waren von der harten Trainingsbelastung und der 12h Auto/Zugfahrt vom Donnerstag ziemlich matschig und kraftlos.
Trotzdem freute ich mich auf den Wettkampf und ich sollte nicht enttäuscht werden. Dieser bestand aus 7 km laufen - 15 km Mountainbike fahren - 3 km laufen. Die in der Ausschreibung angegeben 700 Höhenmeter erschienen mir zunächst etwas unrealistisch, vor Ort wurde ich dann aber eines besseren belehrt. Die Strecke kann man mit gutem Gewissen als extrem selektiv und fordernd bezeichnen, aber es hat trotz der nicht ganz fitten Beine sehr viel Spaß gemacht. Dass außer mir alle mit Mountainbike unterwegs waren hatte wie ich in den bis zu 28% steilen Abfahrten und Steigungen merkte, gute Gründe. Dank einigen nicht ganz unkritischen Situationen bei Wurzeln und Schlaglöchern und meiner bescheidenen technischen Erfahrung mit dem geliehenen Rad blieb der Adrenalienspiegel aber zumindest konstant auf High-Level. =)
Ich konnte mich von Beginn an absetzen und  gewann  schlussendlich das Rennen mit etwa 4 min Vorsprung.
Für das Erlebnis und die Qualität der Veranstaltung sind 50 Teilnehmer aber noch viel zu wenig. Ich kann nur jedem der eine Herausforderung sucht empfehlen, sich für den Stockheimer Crossduathlon im nächsten Jahr zu melden.

Viele Grüße

Konstantin

PS :
Premiere: Erste gemeinsame Radausfahrt mit Nachwuchstalent Regina Seufert:




Mittwoch, 4. April 2012

Doccia lattato in bella Italia

Nach längerer Zeit mal wieder etwas Aktuelles von mir. Zur Zeit befinde ich mich an direkt an der Adriaküste in Italien, genauer gesagt in Cervia einem kleineren Ort in der Nähe von Rimini.
Hier werden nochmal ein paar wichtige Kilometer gesammelt und die Bedingungen sind absolut ideal.
Durch abwechslungsreiche Radstrecken, dem hoteleigenen Pool und nahegelegenen Pinienwäldern, die durch den weichen Untergrund super zum Laufen sind, ist hier wirklich alles gegeben. Vollpension, Spabereich und Wäscheservice sorgen dafür dass man sich optimal auf Training und Regeneration konzentrieren kann.

Mit meinem guten Freund Marcus Herbst aka Kaletta, (http://www.marcus-herbst.com/ ), Daniel Unger dem Triathlonweltmeister von 2007 sowie Philipp Bahlke, Hauke Prigge und Ex Radprofi Kai Hundertmark sowie einigen anderen ist hier eine sehr coole Truppe zu Stande gekommen.

Daniel versucht das letzte Olympiaticket für die Spiele in London zu ergattern und holt sich hier den Feinschliff für die anstehende Qualifikation. Ich habe ihn schon letztes Jahr im Trainingslager Fuerteventura als sympatischen und coolen Typen kennengelernt und bin auch jetzt sehr froh und natürlich ein bisschen stolz, dass er als eines meiner sportlichen Vorbilder dieses Trainingslager ermöglicht hat. Es geht aber mit einem Daniel Unger in Topform auch immer ganz schön zur Sache beim Training. Ausreichend Milchsäure in den Beinen und Armen sowie der nötige Spaß sind garantiert. :)

Sonnige Grüße

Konstantin

Einige Impressionen vom heutigen Radtraining:




Bike First Aid Station: All you need on the Top of a Mountain. :Pumpe, Brunnen , Flickzeug


Montag, 12. März 2012

Neues Arbeitsgerät


Danke Felt Bicylces und Alfred Vonhausen!!!!






Montag, 5. März 2012

Rennrad zu verkaufen


Hallo liebe Leute,

Habe ein Rennrad zu verkaufen. Bin den Rahmen letzte Saison gefahren und die Anbauteile die letzten 3 Jahre. War sehr zufrieden, doch da ich ein neues Rad bekomme steht das Cube nun zum Verkauf.
Der Rahmen hat einen Herstellungsfehler und wird nun von Cube ausgetauscht. Ihr kauft also einen komplett neuen ungefahrenen Rahmen mit gebrauchten Anbauteilen.






Die Daten:

Rahmen: Cube Agree Race GTC Carbon [Rahmengröße 56, bei 1,81cm sportliche Position, eventuell sogar Rahmengröße frei wählbar, muss ich noch abklären]
Gabel: Easton EC70 SL (Cubepaint)
Laufräder: Shimano WHR-500
Reifen: Vittoria Rubino und Schwalbe Blizzard. Zustand gut(2000k)
Lenker: Syntace Racelite 2 Carbon
Lenkerband: Lasse ich neu machen, Farbe wählbar
Vorbau: Syntace F119
Sattelstütze: Syntace P6
Sattel: Fizik Arione Tri
Kurbel: FSA SLK-Pro Carbon
Schalthebel: Ultegra SL
Bremsen: Ultegra SL
Umwerfer: Ultegra SL
Schaltwerk: Ultegra

Verhandlungsbasis 1550 Euro (+Versandkosten oder Selbstabholung Würzburg oder Potsdam)
Lasse aber mit mir reden.
Achtung: Die Lieferung des Rahmens und der Umbau kann bis zu 4 Wochen dauern. Zahlen aber auch erst dann.

Bei Fragen einfach melden.


Sportliche Grüße

Konstantin

Mittwoch, 22. Februar 2012

Trainingslager Spanien


Für 3,5 Wochen konnte ich in Südspanien den triathletischen Traum (bestehend  aus Schwimmen, Radfahren, Laufen, Essen & Schlafen) leben und genießen. Als es am Sonntag zurück ging, war ich darüber aber kaum traurig, denn so kaputt und austrainiert hatte ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. 
Das Wolferine Prinzip (“Um dich neu erschaffen zu können, müssen wir dich zuerst zerstören!”)
haben wir also perfekt umgesetzt. Umfangsmäßig hatten wir eigentlich gar nicht so viel trainiert, aber durch die lokalen Gegebenheiten (Berge, Berge, Berge) wurde jede Lauf und Radeinheit dennoch intensiv. Das macht das ganze aber auch sehr attraktiv für Radprofiteams aus aller Welt. Ich wurde in meiner gesamten Triathlonkarriere beim Radtraining noch nie so oft überholt wie in den letzten 3 Wochen. Wenn Astana oder Euskatel auf dem Trikot steht muss man sich dafür aber nicht schämen. 
Insgesamt wurden pro Woche etwa 20-25km im Schwimmen 450-600km auf Dem Rad und 70-80km im Laufen realisiert. Bis auf die 6 Tage Krankheit bin ich also sehr zufrieden und meinen Saisonzielen ein großes Stück näher gekommen.

So sollte man es NICHT machen.
Nach dem Schwimmen
Koppeltraining




Einmal dumm schauen bitte. Danke.


Donnerstag, 9. Februar 2012

Training geht weiter! Wettkämpfe 2012!

6 Tage krank - Manchmal nimmt sich der Körper die Pause einfach! Seit gestern läuft das Training aber wieder ohne Schnoddernase und Husten. Die verbleibenden 10 Tage werden jetzt noch intensiv genutzt und dann hat das auch keinen Einfluss auf das Gesamtkonzept.
Die vorläufige Wettkampfplanung ist fertig und ich bin extrem motiviert Leistung zu zeigen! ;)

Die Jungs von Astana sind jetzt auch wieder auf der Flucht um nicht von zwei Triathleten geärgert zu werden 
(Achtung Ironie, folgender Kollege ist entspannt mit 250 Watt auf seinem SRM an uns vorbeigeflogen.
Genialer Spruch von Jan: "Are you original Astana?" =D



Sonnige Grüße aus dem immerhin 11 Grad "warmen" Benissa

Konstantin


Samstag, 28. Januar 2012

Winter ade


Pünktlich zum Einzug des richtigen Winters in Deutschland ging es gestern mit Jans Freundin Verena und Baby Levi im Flieger von Berlin über Düsseldorf nach Alicante und von dort aus nach Calpe mit dem Auto. Vor unserem kleinen 2 Mann Team, bestehend aus Jan und mir stehen 3 Wochen harte Arbeit, mit Schwerpunkt auf dem Rad. Die Bedingungen hier sind super, wie anscheinend auch Pro Tour Team Astana weiß, die nur einige Kilometer weiter wohnen und ständig an unserem Haus vorbei fahren. Vielleicht dürfen die Jungs ja mal bei uns mitfahren... ;)



Viele Grüße

Konstantin

Montag, 23. Januar 2012

Top Wochenende mit Top Leuten in Münster

Am Freitag Mittag ging es mit einer Mitfahrgelegenheit nach Nordrhein-Westfalen. Der Fahrer war Wissenschaftler und geschätzte Mitte 70.  Bei Tempo 150 auf der linken Spur fing er plötzlich an das Lenkrad mit den Knien zu halten und genüsslich seinen in Tupperware verpackten Nudelsalat zu essen. Ich und auch die anderen Mitfahrer waren sichtlich erleichtert als wir Münster erreichten. Immer wieder ein Abenteuer :)
Dort angekommen wurde ich auch gleich von Manuel und Daniel freundlich begrüßt. Nach einer kurzen "Brennstoffbeschaffungsmaßnahme" bei Rewe ging es auch schon los zum Schwimmbad. Ein lockerer 10 km Kennenlernlauf und Einschwimmen standen zunächst auf dem Programm, anschließend 400m Test auf Kurzbahn. Die meisten meiner neuen Teamkollegen verbesserten sich deutlich zum vorherigen Test und waren ziemlich zufrieden (Beste Zeit 4:40 von Philipp Hein). Das schaffte ich mit meiner Zeit von 5:10 nicht, kann das aber nach der vorhergehenden ungewohnt langen und langsamen Trainingsbelastung im Schwimmen gut einordnen. Mit müden, auf Ausdauer getrimmten Armen kann man eben nicht schnell schwimmen und deshalb ist dieses Ergebnis zu so einem Zeitpunkt in Ordnung. Nach der jetzigen Entlastungswoche bin ich mir sicher, dass ich wieder um die 5 min schwimmen kann und nach dem spezifischen Training in Spanien ist das Ziel 4:55. 
Zur Freude aller, besonders derer mit dem "genetischen Defizit", ging es dann noch in Leichtathletikhalle zum Athletiktraining mit Teamchef Manuel. Getreu dem Motto "Qualität kommt von Qual" arbeiteten wir dann noch 40 min unter dem Decknamen des Allgemeinen Stabilisationstraining an unseren Sommerkörpern. Zusätzlich machten wir mit Michael noch einige Lauf ABC Übungen und Steigerungen um den Wettkampf am Samstag vorzubereiten. 
Samstag vormittags waren wir dann unter der Anleitung von Techniktrainer Sascha Flockau 5 km schwimmen. Nach dem Mittagessen ging es nach Rheine/Elte zum Crosslauf und das Ziel war klar: Trifinish Münster besetzt mindestens Plätze 1-3. Kurz vor dem Start war dann aber klar, dass sich  dieses Vorhaben recht schwierig gestalten würde. Mit dabei war Manuel Meyer, deutscher Marathonvizemeister, 5000m in 14:01, 10000m in 30:01 (Wieso läuft der nicht mal 2 s schneller, liest sich doch viel besser). Glücklicherweise hatte dieser auch schon am morgen 15 km Auftakt hinter sich gebracht und so war das Anfangstempo nicht ganz so hoch. Die ziemlich matschige  und bergige Strecke kam mir dazu noch recht gelegen und so konnte ich mit Manuel Meyer bis etwa  9 von 10,2 km das Tempo an der Spitze bestimmen bevor er sich schlussendlich löste. Direkt dahinter kamen die Trifinisher Daniel Mehring und Max Ludwig. Alles in allem ein sehr akzeptables Ergebnis. 
Vordere Rheie v.l. Manuel Meyer, Trifinisher Daniel, Ich, Stefan und Max 

Ich bin ein Freund von Rechnungen und Überlegungen: 

Nach 2 harten Belastungswochen und 5km Schwimmen
10200m in                     35:19 =
10000m in                     34:37
-3s/km  Höhenprofil       34:07 
-2s/km Matschpfützen    33:47

Natürlich ist das eine absolute Milchmädchenrechnung aber es zeigt zumindest, auch unter Betrachtung der Mitläufer und Analyse des Rennverlaufes das die Form im Laufen recht gut ist. Deshalb bin ich mir zur Zeit ziemlich sicher, dass ich im Sommer dann auch 32:45-32:30min auf der Bahn laufen kann. 

Am Abend war dann noch die Geburtstagsfeier von Michael G. und auch ohne Alkohol fühlte ich mich trotz der erst 30h Aufenthalt in Münster so gut aufgehoben, dass mir die Zeit eher wie 2 Wochen vorkam. Die gute Stimmung auf der Party und die kurze Nacht führten schließlich dazu, dass am nächsten Morgen beim Schwimmtraining und beim langen  Lauf jeder eher mit sich selbst beschäftigt war. Nach einem Fotoshooting am Nachmittag ging es für mich auch schon wieder zurück nach Potsdam.

Alles in Allem kann ich mich nur wiederholt bedanken und freue mich auch angesichts des Potenzials der   Mannschaft auf die Saison. 
Für alle anderen Teams:

See you at Gladbeck on the 13th May of 2012!

Herzliche Grüße

Konstantin

Mittwoch, 11. Januar 2012

Noch 1,5 "weniger angenehme" Wochen

Das Klimatrainingslager rückt glücklicherweiße immer näher. Am 27. Januar geht es mit Jan 3 Wochen ins warme Südspanien, genauer gesagt in die Nähe von Alicante. Bis dahin müssen wir uns aber noch ein bisschen durchs Schmuddelwetter hier quälen. Nach dem "Trainingslager" in Unterfranken und Silvester in Passau, habe ich in der ersten Woche des neuen Jahres ziemlich entlastet. Seit Montag ist aber nun wieder ordentlich Programm und das Wetter tut sein übriges, dass das Training zur Zeit nicht gerade leicht fällt. Es heißt nun noch 1,5h Wochen durchziehen, dann folgt eine Entlastungswoche mit reduziertem Training und dann geht auch schon der Flieger.

Schwimmtraining:
Da es bei mir und meinem Trainingspartner Jan ausgerechnet in unserer schwächsten Disziplin dem Schwimmen in letzter Zeit nicht wirklich zur Leistungssteigerung kam, haben wir uns Rat bei Jörg Hoffmann ,einem ehemals wahnsinnig schnellen Schwimmer geholt und so ein neues Trainingskonzept erarbeitet.
Statt Teilstrecken in der angestrebten Zielgeschwindigkeit der Wettkampfstrecke zu schwimmen und diese Teilstrecken langsam der Wettkampfstrecke anzunähern, probieren wir nun quasi das komplette Gegenteil aus. Wir werden jetzt jeweils 2 Wochen lang mit 30-40km/Woche sehr viel GA1 gepaart mit Sprints zur Motorikerhaltungen schwimmen.Darauffolgend kommt dann ein dreiwöchiger Block mit im verhältnismäßig wenigen Kilometern (15-20 pro Woche). Dafür werden diese aber sehr spezifisch (heißt also ballern) geschwommen um wieder ein neues Ausgangsniveau zu schaffen.  Das hat den Vorteil, das wir die Zeit in Spanien intensiver für Radtraining nutzen können, jedoch den Nachteil, das ich mich schon nach 3 Tagen ziemlich gerädert fühle. Nach 5 Wochen werden wir dann sehen was diese für uns neue Trainingsart- und Periodisierung bringt und ob wir sie weiter verfolgen. Ich bin gespannt :)




Bike & Run
Das Lauftraining läuft sehr zufriedenstellend, bis auf ein paar übliche und nicht sehr dramatische Knochenhautprobleme verkrafte ich die Umfänge mitterweile relativ gut. Mit den ersten 200m Programmen heißt das Motto langsam: "Schluss mit locker!"
Auf dem Rad habe ich bisher noch keine großen Umfänge gemacht, in der Sonne wird das aber natürlich dann der Fall sein.

Trainingswochenende in Münster

Nächstes Wochenende geht es außerdem nach Münster zu meinem neuen Verein für die 2. Triathlonbundesliga. Ich freue mich vor allem auf die ganzen Leute, aber auch auf 2 Testwettkämpfe, einem Crosslauf über 10km und einem Schwimmtest.  (Naja, nach den 2 Wochen eher weniger =) )




Sportliche Grüße

Konstantin

Mittwoch, 4. Januar 2012

I am made of all the days you don't see not just the one you do

Ein sehr gutes Video aus der neuen Asics Kampagne "made of sport", das ich euch nicht vorenthalten möchte. Ich finde es spiegelt genau das wieder was viele vergessen:
Triathlon ist eben nur zu einem sehr kleinen Teil der geile Wettkampf und die coolen Räder, sondern zumeist ganz viel Training, das oft nicht einfach von der Hand geht.
"You have to absolutely love it" ist nur eine gute Message aus dem Video. Gut gemacht Jan Frodeno und Asics!
Würde mich sehr über solche, anstatt MC-Donalds Werbung im TV freuen.


Auch gut:

Samstag, 31. Dezember 2011

Silvesterlauf Fuchsstadt mit Streckenrekord

Heute wollte ich in Fuchsstadt sehen was die Beinchen nach den 2 Trainingswochen noch hergeben. Mit Steffen Hümmer und Markus Unsleber war auch starke Konkurrenz am Start, letzterer konnte jedoch aufgrund einer vor wenigen Wochen erfolgten Operation, nicht voll gehen. Die Strecke war eine Mischung aus Cross- und Berglauf und wurde durch die vielen Waldwege und das regnerische Wetter ganz schön schmierig. Deshalb hatte ich in einer Abwärtspassage auch kurz "Kontakt" mit dem Boden. Ich konnte mich von Beginn an absetzen und siegte vor Steffen mit Streckenrekord.

Pressebericht: http://www.mainpost.de/sport/Schweinfurt-Hassberge-Konstantin-Seufert-laeuft-allen-davon;art795,6531987

Ich wünsche euch ein gutes neues Jahr 2012!


Konstantin

Copyright www.fuschtereuls.de

Dienstag, 27. Dezember 2011

Training in Unterfranken / Teamwechsel 2. DTL

An Weihnachten bin ich natürlich zur Familie nach Hause gefahren und genieße hier ein paar schöne, gemeinsame Tage.
Gerade in der schulfreien Zeit darf das Training aber nicht zu kurz kommen. In allen 3 Disziplinen steht einiges an Grundlagenausdauer auf dem Programm, aber auch schnelle Sachen sind des öfteren Trainingsinhalt. Vor allem die letzte und aktuelle Woche mit 110 und 115 Laufkilometern sorgen dafür, dass trotz der 2 Weihnachtsbraten und meiner chronischen Plätzchensucht (die durch diverse Familienmitglieder auch noch gefördert wird), die Kalorienbilanz einigermaßen neutral bleibt. Am Samstag, dem letzten Tag des Jahres werde ich meine Form beim Silvesterlauf in Fuchsstadt testen.

Außerdem gibt es Neuigkeiten im Bezug auf die Saison 2012:
Ich werde weiterhin mit dem Erststartrecht beim Zeppelin Team OSC Potsdam bleiben, jedoch starte ich nicht mehr für den neu gegründeten Verein Triathlon Potsdam in der 2. Bundesliga. Stattdessen habe ich mit Trifinish Münster ein neues, sympatisches und motiviertes Team gefunden, dass mit Sicherheit auch Chancen auf einen Podestplatz und den Aufstieg in die 1. Triathlon Bundesliga hat.

Erschwertes Athletiktraining

Sportliche Grüße

Konstantin